Fünftklässler entdecken die Pfarrkirche in Oberalteich


„Gibt es hier einen Peter oder einen Paul?“ – Mit dieser originellen Frage eröffnete Pfarrer Meier die Führung vor der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Oberalteich und gewann damit sofort die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler unserer Realschule. Im April 2026 besuchten die Klassen 5a und 5c sowie 5b und 5d jeweils gemeinsam das beeindruckende Gotteshaus, das zwischen 1622 und 1630 erbaut wurde und mit seiner besonderen Architektur sowie reichen Ausstattung zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im niederbayerischen Donauraum zählt.

Während des Rundgangs verstand es Pfarrer Meier, die Kinder mit seiner lebendigen und anschaulichen Vortragsweise für Geschichte, Kunst und Glauben zu begeistern. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass er seine Führungen jedes Mal etwas anders gestaltet, sodass beide Gruppen jeweils eigene spannende Besonderheiten und interessante Fakten erfahren durften. Staunen ließ vor allem der prächtige Hochaltar aus dem Jahr 1693 sowie der Blick in Bereiche der Kirche, die den gewöhnlichen Besucherinnen und Besuchern normalerweise verborgen bleiben.

    

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der über 100 Jahre alten Orgel durch Frau Saller. Sie erklärte den Schülerinnen und Schülern anschaulich den Aufbau und die Funktionsweise dieses beeindruckenden Instruments. Dabei erfuhren sie, wie durch das Zusammenspiel von Tasten, Wind und Pfeifen die verschiedenen Klänge entstehen. Eine kurze Klangprobe durfte dabei natürlich nicht fehlen und machte die besondere Wirkung des Instruments eindrucksvoll hörbar.

 

Die Exkursion nach Oberalteich war für die fünften Klassen eine spannende und abwechslungsreiche Erfahrung. Viele Schülerinnen und Schüler waren überrascht, wie viel Geschichte, Kunst und Musik sich in einer Kirche entdecken lassen.

Ein herzlicher Dank gilt Frau Saller für die Organisation der Exkursion, Herrn Pfarrer Meier für die interessante und lebendige Führung sowie allen weiteren Lehrkräften, die die Durchführung der Exkursion ermöglichten.

Nadine Neubauer und Noah Fink, Seminar Geschichte