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Herzlich
willkommen in der Pfarrei St. Peter und
Paul Oberalteich |
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Pfarrkirche St. Georg vor 25 Jahren der Bestimmung übergeben


Parkstetten.
(st) Vor 25 Jahren wurde die Pfarrkirche St. Georg ihrer Bestimmung übergeben.
Am Weltmissionssonntag wurde aus diesem Anlass ein Festgottesdienst gefeiert,
den Domkapitular Msgr. Johann Neumüller zelebrierte. In seiner Predigt plädierte
er dafür, dass die Gläubigen wieder nach den Grundfragen der Kirche suchten,
damit die Kirchen aus Stein mit lebendigem Glauben erfüllt würden.
Der
Gruß von Pfarrer Kilian Saum zu Beginn des Gottesdienstes galt vor allem
Domkapitular Msgr. Johann Neumüller und seinem Konzelebranten Pfarrvikar
Robert Gigler und BGR Pfarrer Josef Gresik. Ebenso begrüßte er Bürgermeister
Heinrich Krempl mit den Gemeinderäten sowie die weltlichen und kirchlichen
Vereine der Gemeinde Parkstetten, die zum größten Teil auch mit
Bannerabordnungen zum Gottesdienst gekommen waren. Pfarrer Kilian freute sich
über die Anwesenheit der Kindergartenkinder und dankte dem Kirchenchor für
die musikalische Gestaltung. „Gott freut sich, hier zu wohnen und unter uns
in Parkstetten zu sein“, so Pfarrer Kilian.
In
seiner Predigt erörterte Domkapitular Neumüller die Frage, ob unsere Kirche
auch in Zukunft noch mit Leben erfüllt sein wird. Bei aller Freude über das
Jubiläum in Parkstetten dürften auch die Realitäten in der Welt nicht übersehen
werden, dass nämlich die Kirche vielen Menschen in der Welt als Auslaufmodell
erscheine und die Botschaft Jesu weithin auf Gleichgültigkeit stoße. Gerade
Jesu Botschaft gebe aber Antworten auf Einsamkeit, Krieg, Leistungsdruck und
viele andere Probleme, auf die die Menschen stoßen.
Die
Christen müssten daher nach den Grundfragen der Kirche suchen. In diesem
Zusammenhang sprach Domkapitular Neumüller auch die Freiburger Rede Papst
Benedikts XVI. an, wo dieser von einer Entweltlichung der Kirche sprach. Wir müssten
also Christus suchen, um uns selbst zu finden. „Allein der
Sonntagsgottesdienst genügt dazu nicht. Er muss vorbereitet sein durch alltägliches
Gebet.“ Die Christen müssten sich noch viel mehr am Vorbild Jesu
orientieren.
Daher
werde auch hier in Parkstetten nicht nur das Haus aus Stein gefeiert, sondern
die lebendige Gemeinde. „Nur die steinerne Kirche kann nicht die Kirche
Gottes sein“, so Neumüller. Die steinernen Kirchen in unserem Land, das
Orgelspiel und der Gesang des Kirchenchors wären nichts wert, wenn sich die
Menschen davon nicht anrühren ließen.
(Vielen Dank an H. Thomas Saller für Text und Bilder)



