Vielfältiges Programm beim vierten Albertusmarkt


Klein, aber fein ist er, der Oberalteicher Albertusmarkt und obwohl es am Samstag erst der vierte Markt war, hat er sich bereits zu einer Tradition entwickelt. Mit dem Besuch konnten Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung der Pfarrei St. Peter und Paul wieder sehr zufrieden sein.

An den Ständen, die vom Frauenbund, den Ministranten, dem Elternbeirat des Kindergartens, den Landfrauen und dem Pfarrgemeinderat betrieben wurden, drängten sich viele Besucher und erwarben unter anderem Advents- und Weihnachtsdekoration und Plätzchen. Besonders beliebt waren auch die Lebkuchen der Landfrauen. Die Ministranten zeigten den Film mit dem Titel „Das Vermächtnis des letzten Benediktiners“, den sie im Sommer gedreht hatten. Natürlich war auch mit Bratwürstl, Kuchen und Glühwein für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die Brandlberger Buam waren während des Markttreibens für das musikalische Ambiente verantwortlich. Vor allem die Kinder waren vom Lagerfeuer begeistert, das am einen Ende des Marktplatzes angezündet worden war. Der Marktplatz vor der Pfarrkirche war mit Lichtern, Pavillons und Zweigen liebevoll gestaltet. Zuvor hatten die Kindergartenkinder zusammen mit dem Team um Kindergartenleiterin Ingrid Walter den Albertusmarkt mit einigen Liedern eröffnet. Am Beginn des Marktes stand der Gottesdienst, musikalisch gestaltet von Barbara Fellinger und Judith Wagner.

Die neuen Ministranten gingen im Rahmen der Ministrantenaufnahme auch auf den seligen Pater Albert von Oberalteich ein, dessen Fest am 26. November gefeiert wird. Pater Albert habe sich um die Armen und Kranken, besonders um die Aussätzigen, gekümmert und sich damit in den Dienst Gottes gestellt. Der berühmteste Mönch von Oberalteich lebte als Benediktiner von 1239 bis 1311 im Kloster. Seine Gebeine ruhen in der Albertuskapelle in der Pfarrkirche. Albertus war Leiter der Klosterschule und Prior des Klosters.

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