Diakonweihe von Helmut Pscheidl


„Ich will den Herrn allezeit preisen“
 
Durch Handauflegung und Gebet wurde Helmut Pscheidl mit weiteren zwei Kandidaten von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer am vergangenen Samstag im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg zum Diakon geweiht.
 
Am Sonntag fand der festliche Einführungsgottesdienst in seiner Heimatpfarrei Parkstetten statt. Ein feierlicher Kirchenzug mit vielen Ortsvereinen und Blasmusik begleitete Helmut Pscheidl zur Pfarrkirche.

Im anschließenden Festgottesdienst wurde er als neuer Diakon der Pfarreiengemeinschaft Oberalteich-Parkstetten-Reibersdorf von Pfarrer Richard Meier und den Konzelebranten Regionaldekan Msgr. Jakob Hofmann, BGR Josef Gresik und Pfarrvikar Norbert Musiol in sein neues Amt eingeführt. Auch Diakon Rupert Loichinger, Gemeindereferentin Andrea-Gierl-Plail und Pastoralreferent Theodor Speiseder nahmen am Gottesdienst teil. Der Kirchenchor beeindruckte die vielen Kirchenbesucher mit einer stimmungsvollen musikalischen Umrahmung.

Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Helmut Pscheidl Dalmatik und Stolen. Nachdem er sich mit Hilfe seiner Familie mit dem liturgischen Gewand kleidete, nahm er seine Dienste als Diakon wahr. Zum ersten Mal verlas er das Evangelium und brachte in der Predigt den Kirchenbesuchern das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus anschaulich näher. Für ihn sei dieses Gleichnis ein „Manifest gegen Armut“. Gott sei auf der Seite der Armen. Der Reiche habe sein Leben gelebt und sich vom Schicksal des armen Lazarus nicht berühren lassen. Er lebe unberührt vom Leid der anderen, ja unberührt von Gott. Seine Aufgaben in dieser Welt habe er nicht gesehen und so Stück für Stück den Abgrund geschaffen, der im Tod offenbar werde. Pscheidl machte deutlich, dass man nicht im Luxus leben müsse, damit einem dieses Gleichnis gilt: „Es gibt immer einen, der bedürftiger ist, der gehalten und getröstet werden will, der gesehen werden will. Und indem wir uns entscheiden, zu sehen oder zu übersehen, entscheiden wir uns, den Abgrund zwischen uns Menschen groß und unüberwindlich zu machen oder ihn klein zu halten, so klein, dass wir Brücken bauen können, von einem zum anderen, von Mensch zu Mensch und damit letztlich von Mensch zu Gott.“

Am Ende des Gottesdienstes beglückwünschten Pfarrgemeinderatssprecher Johann Wals, Kirchenverwaltungsvorsitzender Franz Listl, Bürgermeister Heinrich Krempl und stellvertretender Landrat Franz-Xaver Eckl den neu geweihten Diakon und dankten ihm für die Bereitschaft, sich in die Gemeinden einzubringen. Der Dank galt aber auch seiner Familie, seiner Frau Daniela und seinen beiden Söhnen, die ihren Mann und Vater auf seinem Weg zum Diakon unterstützt und begleitet haben. 

Nachdem Vertreter der kirchlichen Gremien ihre Glückwünsche - verbunden mit kleinen Geschenken - überbrachten, bedankte sich Diakon Helmut Pscheidl abschließend bei allen, die für das Gelingen der Feierlichkeiten im Rahmen seiner Weihe beigetragen haben.

Beim anschließenden Stehempfang im Pfarrheim Parkstetten überraschte der Re-genbogenkinderchor Helmut Pscheidl mit einem persönlichen Lied. Bei Sekt und Häppchen konnte er Glück- und Segenswünsche von vielen Festgästen entgegen-nehmen. Blasmusik und Jagdhornbläser rundeten die Feierlichkeiten musikalisch ab.

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